Unser „Workflow“

Ich werde oft gefragt, wie wir es mit der Nachbearbeitung der digitalen Bilder machen.

Ich fotografiere seit 2001 digital und habe daher schon ein paar Erfahrungen sammeln können. Die komplette Nachbearbeitung, Sichtung und Archivierung der Bilder macht meine Frau Barbara.

Derzeit bewährt hat sich bei uns folgender Ablauf:

  • Kameraeinstellung auf höchste Qualität, Abspeichern der RAW-Dateien (keine JPGS)
  • Beim Shooting Verteilen der Dateien auf mind. zwei Speicherkarten
  • Sichten und erster Löschdurchgang bereits auf dem Kameradisplay
  • Übertragung der verbliebenen Bilder auf den mobilen Bildspeicher oder direkt in den PC in einen Ordner, der mit dem Datum des Shootings beschriftet ist. So erkenne ich Bildordner, die noch nicht weiter gesichtet und weiter gesichert sind, schon an der Ordnerbenennung.
  • Herausziehen der besten Bilder in einen Unterordner mit der Beschriftung „Auswahl“ (die besten Bilder sind immer die, an die man sich sofort erinnert, auch wenn man 500 Bilder auf einmal angeschaut hat – wir sind uns da meistens erstaunlich einig).
  • Bildbearbeitungen kommen in einen separaten Unterordner mit der Bezeichnung „bearbeitet“ (wenn für den Druck) oder „web“ (wenn für das Internet).
  • Dateien werden bei uns nie umbenannt, sondern behalten die Nummer, die die Kamera gegeben hatte. Bearbeitungen erhalten den Zusatz „Kopie“, Web-komprimierte Bilder den Zusatz „web“. Hier hat jeder Fotograf sein eigenes System. Manche Fotografen benennen um und haben ein Codesystem aus Initialen, Aufnahmejahr und Ort. Egal, wie man sich entscheidet, die Bearbeitungen und das immer unangetastete “Original“ (NIE Originaldateien überschreiben!)  müssen die gleiche Benennung haben, da es sonst später schwer ist, die Bilder wieder einander zuzuordnen, wenn man eine neue Bearbeitung machen will.
  • Später wird nach erneuter Durchsicht der Ordner „Auswahl“ behalten und alle anderen Bilder gelöscht.
  • Dann wird der Ordner mit dem Namen des dargestellten Hundes beschriftet, die Bilder verschlagwortet und der Ordner auf eine Sicherungsplatte kopiert.
  • Diese Platte wird auf eine zweite Platte gespiegelt.
  • Wir machen keine CD´s oder DVD´s mehr, da die ersten, die wir gemacht haben, bereits nicht mehr lesbar sind und wir die Dateien von der Festplatte gelöscht hatten.

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