Fototipps für Anfänger

Thomas Post beim Welpenshooting1. Wichtig: Die richtige Aufnahmeposition: Gehen Sie bei Hundebildern unbedingt in die Hocke. Eine falsche Aufnahmeposition zeigt den Hund als Wurst mit Dackelbeinen und verzerrt die Proportionen. Je nach Größe des Hundes kann das bedeuten, dass der Fotograf sich auf den Boden legen muß. (Foto: Klaus Kleindienst).

2. Achtung auf den Hintergrund: Gute Hundebilder entstehen im Freien, nicht in der Wohnung. Sorgen Sie für einen ruhigen, am besten grünen Hintergrund und achten Sie darauf, dass keine störenden Gegenstände im Hintergrund sichtbar sind (Beine, Zaun, Hauskante oder was auch immer).

3. Sehr nützlich ist eine Hilfsperson, die den Hund motiviert. Sie steht hinter oder seitlich vom Fotografen, aber außerhalb des Bildes und bringt den Hund dazu, die Ohren aufzurichten und interessiert zu schauen: Je nach Hund kann man quietschen, springen, pfeifen, hohe Geräusche von sich geben, mit etwas knistern – alle Tricks sind erlaubt, Hauptsache der Hund steht nicht auf und eilt zu Ihnen (und selbst wenn, kleine Motivationsgaben schaffen ein gut gelauntes Modell!)

4. Achtung auf störende Details am Hund: Immer das Halsband entfernen und die Augen sauber wischen. Auch sollte kein Sabber am Fang hängen.

5. Belichtungstricks: Bei schwarzen Hunden: Mittagslicht ist günstig (bei anderen Fellfarben besser morgens oder abends fotografieren, wegen der harten Schatten). Tipp für schwarze Hunde: Aufhellblitz einsetzen oder 1-2 Blenden überbelichten.

6. Achtung auf den Bildausschnitt: Das Foto wirkt spannender, wenn der Hund nicht genau in der Bildmitte sitzt, sondern etwas Platz zu der Seite bleibt, zu der er schaut oder läuft.

7. Besonders bei Portraits gilt: Auf die Augen des Hundes achten! Der höchste Schärfepunkt sollte bei den Augen liegen. Die Reflexe müssen sichtbar sein, nur dann “spricht” das Bild zum Betrachter. Ein Portrait ohne Reflexe in den Hundeaugen wirkt leer.

8. Viele Bilder machen! Je öfter Sie auf den Auslöser gedrückt haben, umso höher die Chance auf einen “Superschuß”. Also dran bleiben!
Besitzer einer Kamera mit Motor haben bei Bewegungsbildern bessere Karten.

9. Nichts erzwingen. Locker, mit Geduld und gut gelaunt an die Sache heran gehen. Ein genervter Hundebesitzer erzeugt einen schlecht gelaunten Hund und das sieht man auf dem Bild. Sollte sich Ihr “Model” nicht motivieren lassen, besser die Fotosession verschieben.

Eine Antwort

17 04 2008
Herzlich willkommen « Hundefotos und mehr

[...] bekommen Sie Tipps, was zum Gelingen guter Hundefotos beitragen kann. Hobbyfotografen verraten wir, wie wir mit den [...]

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